5/02/2015

Martin wird 29 Jahre (morgen)

Heute wird feucht fröhlich in Martins Geburtstag hinein
gefeiert und weil ich seine beste Freundin bin,
habe ich natürlich zur Feier des Tages,
ein ganzes Blech Schokomuffins für Ihn gebacken.

Der gute Herr wird 29 Jahre jung...ich nutze nun die Gunst der Stunde und erzähle euch in kurzen Worten wie wir uns kennen und lieb gewonnen haben. 
Es war auf einer Burg, in dessen Biergarten.
Im August werden es drei Jahre.
Damals war er noch ein Arbeitskollege meines Freundes.
Ich weiß noch wie schrecklich schüchtern er war und ich bereits leicht beschwipst vom Bier, dass ich so überhaupt nicht vertrage.
Natürlich machte ich mich an diesem Abend so richtig schön zum Horst....wir fuhren mit zwei Autos zur Billardhalle. Mein Freund und ich waren bereits vor Ort...Martin und der andere Kollege kamen grinsend an.
Ich hatte doch glatt die Autotür sperr weit offen gelassen. 
Oh war mir das peinlich und die Herrschaften hatten Ihren Spaß. 

Es folgten weitere Treffen und Martin und Ich wurden richtig dicke Freunde...heute gehört er zu den wichtigsten Menschlein in meinem Leben.
In dieser kurzen Zeit lernte er alle möglichen Seiten an mir kennen.
Natürlich ist es nicht immer leicht mit uns,
weil wir doch schon sehr verschieden sind,
aber wenn ich eines über ihn sagen kann,
dann, dass dieser Mann 364 Tage im Jahr gute Laune hat.
Natürlich haben wir auch einige Streitereien hinter uns,
das gehört nun mal dazu.
Er schimpft mich dann dickköpfig und uneinsichtig,
egoistisch und wankelmütig, aber die meiste Zeit haben wir uns einfach nur lieb. 
Wenn es nach Ihm ginge, würde er sich stundenlang von mir vorgelesen bekommen,
niemals wird ihm meine Stimme überdrüssig....mehr und mehr fordert er ein.
Dominant und liebenswert, ein Mann auf den die Frauen bauen können. ^^
 

Marktlücke


Zurück zu dem grau in grau von gestern. Ich bin immer noch dabei dieses traurige Buch zu lesen, hier und da darf man sogar mal schmunzeln, aber gestern brachte es mich dann auch noch kurz vorm Schlafen gehen zum Heulen. Zu viel des guten, ich legte es weg und erfreute mich an meinen bunten Träumen.

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Irgendwann am frühen Abend, kuschelte ich mich in die rechte Sofaecke, natürlich wieder mit diesem verdammten Buch in der Hand. Draußen immer noch dieses düstere grau (langsam fand sogar ich es doof) und begann weiter zu lesen. Selbstverständlich vergrub ich mich unter meiner neuen, viel zu teuren Wolldecke, oder was auch immer für ein Stoff das sein mag, war ja ziemlich teuer, muss also etwas sehr hochwertiges sein!

Also, ich vergrub mich ganz tief darin.... Mutterleib lässt grüßen, und begann zu lesen. Nach 20 Minuten ging mir dann irgendwann die Luft aus, was mich zugleich in einen inneren Konflikt brachte. Was ist wichtiger, diese kalte Luft von draußen oder dieses herrlich schöne schummrige warme Licht unter der Decke, mit dieser viel zu dünnen Luft?! 
Nach 10 weiteren Minuten wurde mir dann schwindelig und ich musste mir eingestehen, dass ich mein herrliches Versteck aufgeben musste. Zurück in die Realität, nieder geschmettert von der Unfähigkeit des Menschlichen Grundbedürfnis.

Selbstverständlich gibt eine Luise nicht so schnell auf, also schnitt ich ein Loch in die Decke und streckte mein Näschen hinaus...Problem gelöst.
Natürlich habe ich das nicht getan *grummel*, aber ich zog es tatsächlich für eine Millisekunde in Betracht.
Hier haben wir Sie nun, die Marktlücke schlecht hin. Eine Decke, der Preis darf an dieser Stelle utopisch überteuert sein^^, die jegliche Luft von draußen durchlässt. Für Kleingeister, eine 100 % Luftdurchlässige Decke.
Sollte es diese bereits geben, will ich nichts gesagt haben.

Einen schönen guten Morgen...ich empfehle mich. 
Euer Goldfischglas 

5/01/2015

Der 1. Mai kommt heute in GRAU

Das Wetter ist heute grau in grau,
ich lag ewig in meinem Bett,
telefonierte mit meinen Eltern und machte anschließend meinen Hausputz. 
Ja, am ersten Mai...Asche über mein Haupt.
Es wurde lecker gekocht und nun schaue ich The Big Bang Theory an. 
Nix weiter los heute,
aber ich habe auch solche Tage sehr lieb gewonnen. 


4/30/2015

....weil ich heute einfach nicht ernst sein möchte.
In diesem Sinne, ein schönes langes Wochenende....ich bin dann mal weg.
(Sticker von der Caddü)

4/28/2015

Gestern und nur ein Sprung weit entfernt


Es war um 21 Uhr herum....ich lag bereits in meinem Bett und las in meinem Buch. Das Fenster war weit geöffnet, der Regen prasselte unaufhörlich auf meine kleine Welt herab. Es war längst viel zu kalt in meinem Zimmer geworden, aber ich konnte mich nicht überwinden diesen herrlichen Klang, diesen wundervollen Duft aus zu sperren. Immer wieder kam ich in dem Buch zum Stocken, legte es bei Seite und dachte darüber nach.

Ich war betrübt, fühlte mich zu sehr ein.

Dort lag ich nun also, mit meiner kleinen Hasenlampe auf der Brust, dass Licht gerade stark genug um die Wörter zu erkennen. Eine Melancholie, die nicht hätte größer sein können. 

In meiner kleinen Welt, bin ich nur ein Sprung weit von ALLEM entfernt.