12/18/2014

Das Malen geht in die zweite Runde

Vorlage stand mir dieses mal ein unglaublich sympathisches Rentier
aus Amerika.
Fragt mich nicht nach dem Link,
irgendwo in den weiten des Internets auf einer Postkarte versteckt. 

Ich hatte unglaublich viel Freude mit ihm,
jetzt muss ich mir nur noch von irgendwo einen ganz alten Bilderrahmen beschaffen,
damit ich meinen Freund auch aufhängen kann.

12/16/2014

Das tollste Geschenk :)

Unsere Wienreise fiel ins Wasser,
aber reiten wir nicht weiter drauf rum.
Als kleines Trostpflaster bekam ich mein Weihnachtsgeschenk schon heute.
Ein Royal & Langnickel all Media Art Set.
Wunderbar, jetzt kann ich endlich wieder gaaaanz viel zeichnen und malen.
Vorlage stand mir heute das Mädchen im Schal von

Vielen lieben Dank
Dieter,
du verstehst es wahrlich mich zu überraschen.
Am Ende war ich wieder glücklich und die Wienreise längst vergessen.

12/13/2014

Ich bin dabei, eine Schwäche für Weihnachtskugeln mit lustigen Motiven zu
entwickeln. 
Dieses Jahr wird leider kein Weihnachtsbaum gekauft,
lohnt einfach nicht,
weil wir ab Dienstag ein paar Tagen in Wien verbringen werden und die Woche
darauf zu Besuch bei meinen Eltern sind,
aber dort gibt es dann selbstverständlich einen Weihnachtsbaum,
also Ende gut alles gut.

12/12/2014

Mein Buchtipp / Die große Wörterfabrik


"Es gibt ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden." - Ein visionärer erster Satz in einem visionären Bilderbuch! Der Sinn des Satzes hellt sich auf durch den zweiten: "Das ist das Land der großen Wörterfabrik." Moment mal, denkt man, das ist doch ein Widerspruch?! Ja, freilich unter der Voraussetzung, dass Wörter kennen und reden können, vielleicht besser sprechen können, das gleiche sei. Ist es aber nicht. Das wusste schon Platon, er hat es in seinem berühmten Höhlengleichnis beschrieben: "Vergleiche nun Bildung und Bildung folgendem Bild", so beginnt dieses und zeichnet dann Menschen, die, gefesselt an ihre immer schon so gewesene Weltsicht, gar nicht wissen, was sie sehen; und die erstaunte Nachfrage, was denn das für Menschen seien, erhält die Antwort: Sie gleichen ganz und gar uns selber. Wie das? Um auf das Bilderbuch zurückzukommen: Produzieren nicht auch wir ständig Wörter, ohne sie recht zu verstehen, gar ohne zu erkennen, dass wir mit ihnen unserer Welt, unserem Leben, uns selbst Sinn verleihen? Ja, so weise können Bilderbücher sein: Um das Lernen von Sprache geht es hier, von Sprache als Ausdruck bildhafter, ganz auf Einsicht ausgerichtetem Erleben. Zunächst müssen dabei Wörter gelernt werden; aber in dem Land, in dem diese Geschichte spielt, muss man Wörter kaufen und schlucken: Bildung kostet Geld, und Reden fängt man an mit kehligen Artikulationsübungen. Und irgendwann wird klar: Richtig sprechen kann man nur, wenn die Wörter auch Sinn gewinnen. Und das geschieht in zweierlei Hinsicht: Sie müssen passen zu dem, worüber wir etwas sagen. Und vor allem: Wir müssen sie mit Sinn belegen. Genau das ereignet sich für Paul mit Marie: Er liebt sie und möchte ihr Wörter schenken. Doch die Wörter, die er sich leisten kann, wollen scheinbar nicht passen. Der reiche und deshalb wortgewaltige Oskar dagegen redet auf Marie in ganzen Sätzen ein, sagt ihr sogar "Ich liebe dich von ganzem Herzen, Marie." Doch das hilft ihm nicht, denn seine Wörter sind seelenlos, seine Protzerei kann Marie nicht erreichen. Paul besitzt nur drei Wörter: "Kirsche", "Staub", und "Stuhl"; die fliegen jedoch direkt in Maries Herz "wie kostbare Kieselsteine". Dafür nun hat Marie wieder keine Wörter, sie blickt Paul aber sehr zärtlich an; Paul wiederum hat noch ein einziges Wort, das der sagen kann, und bittet: "nochmal" ... So schön können Wörter sein, gerade wenn sie so in Bilder gefasst sind wie in diesem Buch: einfach wunderbar." Gabriele Hoffmann (Leanders Leseladen, Heidelberg) 
http://www.buecher.de 

Ich wollte es mir schon vor einer ganzen Weile kaufen,
aber wie das so ist, 
kommen andere Bücher dazwischen und es rückt in den Hintergrund,
aber niemals in Vergessenheit,
also hier ist es nun,
in meinem Besitz und ich bin wirklich mächtig Stolz darauf.
Solche Geschichten sind wertvoller als die meisten Menschen ahnen 
und weil man doch nun zu den Erwachsenen gehört, mag man solch ein Kinderbuch ungern für sich erwerben, aber genau das ist es nicht 
"ein Kinderbuch" 
sondern so viel mehr.