9/26/2014

Textauszug aus die kurzen und die langen Jahre

 An den Unverliebten
Das ist schon komisch, Wenn wir mitinander reden, bist du manchmal mürrisch und kurz angebunden, du gibst mir das Gefühl, was Falsches zu sagen, dich zu stören oder zu ärgern. Es fließt einfach nicht. Und als wir uns geschrieben haben, warst du voller eleganter Wendungen, freundlicher Teilnahme, Loyalität und Interesse. Deshalb habe ich sofort verstanden, wieso du sagtest, du vermisst meine Briefe. Es geht dir offenbar genauso mit mir. Sind wir vielleicht verbal Hund und Katz und schriftlich Zwillinge? Wenn das so ist, dann dürfen wir nie aufhören, uns zu schreiben, und müssen vorsichtig und vielleicht auch nachsichtig sein, wenn wir zwischendurch miteinander reden. Ich fühle mich dir so verbunden wie eh und je.
.....und man dich, von außen betrachtet, für eine Art Satelliten halten könnte, der mich umkreist. .
Für mich bist du kein Satellit. Falls ich die Sonne wäre, wärst du mindestens mein Mond. Eher neige ich zu dem Bild: Ich bin der Mond und du die Sonne, aber das muss dir nicht einleuchten. 
Ist auch egal, ob Sonne und Mond das richtige Bild sind, es geht darum, dass du in meiner Haut steckst.


Diese Stelle/dieser Brief,
die gesamte Bedeutung dahinter,
lösen viele Gedanken und Gefühle in mir aus 
und gewiss geht es dem ein oder anderen von euch ähnlich.

Wünsche ein schönes Wochenede
Luise